Lederer - Ich kauf lokal

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Lederer

Die Mode ist eine charmante Tyrannei von kurzer Dauer

Hier unterhalten wir uns mit Maria und Bernd, den Geschäftsführern. Bernd erzählt uns, dass er das Modehaus bereits in vierter Generation führt: „Ich bin mit meiner Heimat verwurzelt und war der einzige Nachfolger für unser Familienunternehmen, das es seit 1906 gibt. Eine so lange Tradition schmeißt man nicht einfach hin und ich mache das sehr gerne!“

Wir schauen uns in den Abteilungen für Damen- und Herrenabteilung um und schnell kommen wir auf das Thema Fair Fashion. Bernd schildert: „Wir achten sehr darauf, wo unsere Artikel hergestellt werden. Dabei setzen wir auf den europäischen Raum, inklusive Türkei und Tunesien – ohne denen geht es in der Mode nicht. China und Fernost versuchen wir so gut es geht zu vermeiden, was aber bei großen Herstellern nicht immer einfach ist, weil die ja weltweit produzieren.“ Viele der Artikel aus der Herrenabteilung tragen das Fairtrade-Siegel: „Dabei wird geschaut, dass die Bauern für die Baumwolle einen fairen Preis bekommen. Auch eine nachhaltige Produktion mit wenigen Spritzmitteln ist ein wesentliches Merkmal von Fairtrade.“

„In der Damenabteilung ist das ganz anders“, ergänzt Maria: „Wir haben Artikel mit ökologischer Baumwolle im Sortiment gehabt, das hat niemanden interessiert. Bei Frauen ist es einfach wichtig, dass sich die Sachen auf der Haut gut anfühlen. Den Frauen ist es eher wichtig, wo die Sachen produziert werden, daher habe ich denselben Schwerpunkt wie Bernd bei den Produktionsstandorten. Wir achten auch immer darauf, dass wir im mittleren Preissegment unterwegs sind, dass sich unsere Kunden die Mode leisten können und trotzdem gute Qualität bekommen.“

Dass die beiden ein eingespieltes Team sind, merkt man auf den ersten Blick. Trotzdem fragen wir sie, wie es ist gemeinsam ein so großes Geschäft zu führen. Maria erzählt: „Wir haben einen Grundsatz: Privat wird nicht übers Geschäft gesprochen.“ Bernd lacht: „Und im Geschäft hat jeder von uns eine klare Aufgabe: Maria hat die Damenabteilung über, ich die Herren sowie das Marketing und das Controlling.“ Seit 27 Jahren arbeiten sie jetzt schon Seite an Seite: „Wir haben uns mit 17 Jahren bei einem Schüleraustausch ineinander verliebt“, verrät uns Maria: „Also bin ich kurzerhand von Italien nach Saalfelden gezogen und wir haben geheiratet.“

Bernd schmunzelt: „Wir beide sind ein super Team, nur unser Geschmack bei Krawatten passt gar nicht zusammen!“ Na, wenn es weiter nichts ist 😉

Die Fröhlichkeit der beiden und der Spaß an ihrer Arbeit überträgt sich auch auf ihre 35 Mitarbeiter, was wir beim Fotoshooting sofort merken. Eine der Mitarbeiterinnen meint: „Den Chef müssen wir tragen“, wogegen Bernd sich allerdings wehrt. „Uns ist es wichtig, dass sich jeder hier wohl fühlt. Wir sind ein Familienbetrieb, also ist jeder Teil der Familie“, meint Maria. Bernd erzählt uns noch: „Neben uns beiden arbeiten ja noch auch noch zwei weitere Familienmitglieder hier. Meine Mutter, die mittlerweile schon über 75 Jahre ist, hilft immer noch mit und mein Onkel, der nur ein paar Jahre jünger ist, leitet die Heimtextilien. Wir sind einfach Kaufleute mit Leib und Seele. Selbst unsere Mädels haben in den Ferien schon mitgeholfen.“ Ob eine der beiden das Geschäft einmal weiterführt, ist Maria und Bernd nicht so wichtig: „Die beiden sollen ihren Weg gehen und das machen, was sie glücklich macht.“

Nachdem wir uns schon so intensiv mit Maria und Bernd unterhalten haben, bitten wir eine Mitarbeiterin vor die Kamera. Gitti erzählt uns, was die Trends und Must Have für diesen Herbst sind:

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